Weit weg: Afrika
Seit Afrika an der E3 2006 kurz erwähnt wurde, wurde es ruhig um den Wildlife-Fotografie Titel von Rhino Studios. Am 28. August kam das Spiel in die Läden und hat es diese Woche geschafft, Platz 2 der Famitsu Verkaufscharts zu erreichen - was im Anbetracht der doch etwas exotischen Ausrichtung des Titels eine beachtliche Leistung darstellt.
Im Spiel übernimmt der Spieler die Rolle eines Fotojournalisten, dessen Auftrag es ist, Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren. Konkret erhält er innerhalb seines Basecamps Aufträge per E-Mail, die er dann, im wahrsten Sinne des Wortes, in freier Wildbahn umzusetzen versucht. Für gute Ergebnisse bekommt ihr Geld, mit Geld könnt ihr euch besseres Equipment kaufen und mit besserem Equipment gibts wiederum bessere Bilder - ergo noch mehr Geld. Gesteuert wird übrigens per Sixaxis-Schema, so dass eine unruhige Hand durchaus relativ schnell zu einem verwackelten Bild führt.
Optisch weiss Afrika zumindest in den vorliegenden Gameplay Trailern durchaus zu überzeugen. Das Gameplay, dass ein wenig an das altehrwürdige Pokemon Snap auf dem Nintendo 64 errinert, funktioniert gut. Die Supervision von National Geographic zur Erstellung der Verhaltensmuster der zu fotografierenden Tiere dürfte seinen Teil hier beigetragen haben.
Kurz gesagt: Wir wollen Afrika. Leider ist man bei Sony mal wieder der Meinung, dass das nichts für den non-asia Markt ist und hat einen europäischen Release schon mal ausgeschlossen. Eine Veröffentlichung auf dem US-Markt ist bislang noch ungeklärt, dürfte aber aufgrund der Textintensität des Spiels die letzte Hoffnung für europäische Spieler ohne Japanischkenntnisse darstellen. Bislang wurde aber auch in dieser Hinsicht keine Ankündigung publiziert und damit ist Afrika leider für den Moment nur eines: Weit weg.


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